MAWM2017 and lessons learned

„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“,

das durfte ich mir oft von meinem Schiedsrichter-Coach Karl anhören, als ich noch am Anfang meiner sportlichen Laufbahn war. Wir haben uns immer nach jedem Spiel hingesetzt, um über die guten und weniger guten Entscheidungen zu reflektieren. Unabhängig vom Erfolg der Spielleitung ist es immer wichtig die „Lessons Learned“ zu erfassen, um aus Fehlern und guten Erfahrungen zu lernen.

Dasselbe galt für mich auch nach meinem Abschluss an der WU. Es war der Anfang einer neuen Herausforderung. Mir war klar, dass ein Masterstudium unbedingt berufsbegleitend sein musste. Ich wollte nicht auf das Berufsleben verzichten. Auch strebe ich den Abschluss in einer angemessenen Zeit an. Deswegen fiel die Entscheidung auf eine Fachhochschule sehr schnell.

FH Burgenland versus WU Wien und lessons learned

Nach dem Abschluss bei der WU wollte ich für mein Masterstudium genau das Gegenteil. Bitte nicht falsch verstehen, ich liebe die Wirtschaftsuniversität Wien, die Gebäude und die Menschen. Doch besonders am Anfang meines WU-Studiums hatte ich große Schwierigkeiten. Bloß eine Matrikelnummer zu sein und nur schwer Freundschaften schließen zu können, entsprach nicht meiner Vorstellung. Natürlich war das klar bei der Menge an Studierenden, das tatsächliche Erleben ist jedoch immer eine andere Sache.

Die Wirtschaftuniversität Wien bei Sonnenaufgang.

Im Rahmen der Spezialisierungen änderte sich das sofort, da in Gruppen gearbeitet wurde. Ich lernte sehr viel und auch viel lieber. Die Themen wurden interessanter und ich traf auf viele neue Persönlichkeiten. Das wollte ich nicht missen. Auch fand ich die Vorstellungen ein wenig aus Wien zu kommen und keine Studiengebühren zahlen zu müssen als sehr angenehm. Die FH Burgenland war eine großartige Wahl.

Nach meinem Abschluss werde ich sagen können, dass ich sowohl Uni als auch FH Erfahrung habe – ein toller Gedanke.

Angewandtes Wissenmanagement

Ich wollte sofort den Masterstudiengang für Angewandtes Wissensmanagement machen. Im Zuge meiner Spezialisierung „Informationswirtschaft“ an der WU war ich besonders von Themen wie Organisationales Lernen oder Nonakas Wissensspirale sehr beeindruckt. Ich wollte unbedingt tiefer in die Thematik eindringen. Ich möchte verstehen, warum Organisationen scheitern, aus Fehlern nicht gelernt wird oder wie ich Raum zum Lernen schaffen kann und welche tragende Rolle dabei Kommunikation spielt.

Mein Ziel ist es Diversitätsmanagement und Wissensmanagement gemeinsam als großes Ganzes zu verstehen. Ich möchte einen inklusiven Lernraum ermöglichen.